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Grenzen setzen – ein Akt der Selbstliebe

  • Autorenbild: Stefanie Fronert
    Stefanie Fronert
  • 6. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Wir alle kennen diese Situationen: Ein „Kannst du mal schnell…?“, obwohl man selbst kaum noch Luft hat. Eine Aussage, die eigentlich zu weit ging, doch man lächelt und sagt nichts. Eine Einladung, die sich wie Pflicht anfühlt, aber man trotzdem zusagt. Warum tun wir uns so schwer, Grenzen zu setzen – vor allem mit den Menschen, die uns nahestehen?


Grenzen zu setzen bedeutet nicht, Mauern zu bauen. Es heißt vielmehr, klar zu kommunizieren, was für uns okay ist und was nicht. Es ist ein bewusster Akt der Selbstachtung. Ein „Ja“ zu uns selbst.


Hand gehoben, Grenzen setzen

In Partnerschaften

In Beziehungen wollen wir harmonisch sein, Rücksicht nehmen, geben und nehmen. Doch wenn das „Geben“ zur Selbstaufgabe wird, entsteht Ungleichgewicht. Grenzen schaffen Respekt. Wenn wir sagen: „Ich brauche jetzt Zeit für mich“ oder „So möchte ich nicht behandelt werden“, zeigen wir unserem Gegenüber, wer wir sind und was uns wichtig ist. Liebe wächst nicht durch ständiges Hinnehmen, sondern durch ehrliche Kommunikation und Authentizität.

Im Arbeitsleben

Hier gehören Grenzen genauso dazu: Überstunden ohne Ende, Aufgaben außerhalb des Verantwortungsbereichs oder unpassende Erwartungen von Kollegen/Kolleginnen und Vorgesetzten. Wer immer nur schluckt, wird schnell ausgenutzt – oft unbewusst. Ein klares "Nein" schützt nicht nur unsere Energie, sondern stärkt unseren Wert. Denn wer sich selbst ernst nimmt, wird auch ernst genommen.

In Freundschaften

Auch Freundschaft lebt von gegenseitigem Respekt. Grenzen helfen uns dabei, Beziehungen authentisch zu halten. Es ist okay, nicht immer verfügbar zu sein, eigene Bedürfnisse vorzuziehen oder Gesprächsthemen abzulehnen, die uns nicht guttun. Echte Freunde verstehen das – und bleiben.

In der Familie – oft die größte Herausforderung

Gerade hier sitzen alte Muster tief. Erwartungen, Rollen, Traditionen. Doch auch Familie bedeutet nicht grenzenlose Verpflichtung. Wir dürfen "Nein" sagen. Nein zu Bemerkungen, die verletzen. Nein zu Anforderungen, die uns überfordern. Und Ja – zu unserem Wohlbefinden.


Grenzen setzen heißt: Ich sehe mich. Ich bin wertvoll.

Jedes Mal, wenn wir eine Grenze ziehen, sagen wir innerlich:„Ich bin es wert, geschützt zu werden. Meine Bedürfnisse zählen.“Damit wächst unser Selbstwert und Selbstvertrauen, Schritt für Schritt. Wir lassen uns nichts mehr gefallen, sondern begegnen uns selbst mit Respekt – und laden andere ein, dasselbe zu tun.

Vielleicht ist heute ein guter Tag, um damit zu beginnen. Nicht perfekt – sondern bewusst. Mit einem kleinen „Nein“. Mit einem klaren Satz. Mit einem Moment, in dem du für dich einstehst.


Denn Grenzen setzen ist kein Egoismus. Es ist Selbstliebe.

Herz für Selbstliebe

Möchtest du lernen, deine eigenen Grenzen zu erkennen und sie liebevoll zu setzen?


Dann vereinbare gern ein telefonisches kostenloses Erstgespräch oder buche direkt ein Erstgespräch bei mir. Gerne informiere ich dich darüber, wie ich mit dir gemeinsam die Grenzen erkenne und liebevoll setze. Du bist wichtig!


Angsttherapie & Paartherapie

Heilpraktikerin Stefanie Fronert

Eulerstr. 13

40477 Düsseldorf



 
 
 

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